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ZUVERLÄSSIGKEIT

Die Zuverlässigkeit von Schienenfahrzeugen entscheidet
maßgeblich über die Kundenzufriedenheit

Neben der Sicherheit steht der Nachweis von Zuverlässigkeitsanforderungen auf der Prioritätenliste von Betreibern ganz weit oben, weil sich Störungen und Ausfälle unmittelbar auf die Betriebszuverlässigkeit sowie korrektiven Instandhaltungskosten auswirken. Wir unterstützen im Angebot und im Auftragsfall mit entsprechenden Analysen und Nachweisen, die gegenüber Betreibern und Consulting-Unternehmen vertreten werden können. Wir unterstützen Lieferanten, die keine Systemlieferanten sind oder kein RAM-Fachpersonal angestellt haben, die Anforderungen von Betreibern oder Herstellern kurzfristig umzusetzen.

Zuverlässigkeit

am Beispiel Fahrgasteinstiegstüren
  • Als Ausfallszenario wird betrachtet, dass eine "Schwenkschiebetür im Fahrzeug abgesperrt" werden muss. Die Ursache ist ein technischer Fehler.

  • Ein Fehler kann durch mechanische Komponenten, dem Türantrieb, der lokalen Türsteuerung sowie von der elektrisch-elektronischen Fahrzeugleittechnik verursacht werden. Systematische Fehler, Justagefehler oder Vandalismus werden nicht betrachtet.

  • Jedes Architekturelemente hat eine Ausfallrate und kann beim Türenhersteller oder deren Unterlieferanten abgefragt werden, die meist über entsprechende Informationen verfügen.

  • So können mögliche Fehlerarten mit einer FMECA untersucht werden. Über die Modellierung des komplexen Systems mittels FTA kann man bestimmen, mit welcher Häufigkeit es in der Fahrzeugflotte zu so einem Ausfallszenario kommen kann.

Zuverlässigkeit, Türsystem, Gefahrenanalyse

UNSERE

DIENSTLEISTUNGEN

  • Unterstützung bei Ausschreibungen (Definition von Zuverlässigkeitsanforderungen, -kategorien).

  • Erstellung RAM-Plan, Aufbau der Organisation.

  • Erstellung von (Betriebs-)Zuverlässigkeitsanalysen für Systeme und Fahrzeuge.

  • Erstellung von System-FMECA für alle Systeme des Fahrzeugs oder Infrastruktur.

  • Fault Tree Analysis (FTA) zur Berechnung von definierten Ausfallzuständen.

  • Ausfallanalysen auf Basis bestehender Felddaten.

  • Lieferantenauswahl (für Hersteller / Betreiber).

  • Erstellung von (PM)/CM-Analysen für Lieferanten in beliebigen Formblättern der Hersteller.

SCHWERPUNKT

Die (Komponenten)-Zuverlässigkeit ist die Grundlage für weitere Analysen. So setzt die Berechnung der (Betriebs-)Zuverlässigkeit darauf auf, ist aber viel aufwendiger in der Berechnung als die (System)-Zuverlässigkeit, weil die Ausfälle nach Ausfallkategorien kategorisiert werden müssen. Die Lieferantenauswahl kann entsprechend der Zuverlässigkeitsanalyse vorgenommen werden, wenn man verschiedene Systeme miteinander vergleichen möchte.

Zuverlässigkeit, Türsystem, Gefahrenanalyse, Pünktlichkeit

(Betriebs-)Zuverlässigkeit

Die Betriebszuverlässigkeit von Fahrzeugen wird nahezu in jeder Ausschreibung spezifiziert. Infolge werden Zielwerte nach Ausfallkategorien definiert, wobei es häufig an präzisen Definitionen und Bezugsgrößen mangelt. Wir definieren fachgerecht die Kategorien zur Betriebszuverlässigkeit und die dazugehörigen Ausfallszenarien, welche dem Fahrzeugtyp und den jeweiligen Betreiberanforderungen entsprechen. Wir berechnen die Betriebs-zuverlässigkeit von Systemen oder Fahrzeugen nach bereits definierten Ausfallkategorien.

(System-)Zuverlässigkeit

Die Durchführung einer Zuverlässigkeitsuntersuchung beginnt mit einer Systemanalyse. Ein technisches System besteht aus einer Vielzahl von Komponenten, denen man meist Zuverlässigkeitskenngrößen zuordnen kann. Es muss festgelegt werden, welche Funktionen bewertet werden sollen (TOP-Ereignis). Die Berechnung liefert Systemkenngrößen, die mit den Zuverlässigkeitsanforderungen abgeglichen werden.

Prozess zur (System-)Zuverlässigkeitsbewertung
Technische
System

Funktions-schaltbild

Fahrzeug

System

Komp.

Bauteil

Auswerten
Vergleichen
Beurteilen
TOP
Ergebnis

System-kenngrößen:

MTBF, MDT

A, UA

Modell berechnen
Erforderliche
Systemkorrekturen

LÖSUNGEN

Für Zuverlässigkeitsanalysen bieten wir nachfolgende Lösungen an, die aufgrund jahrelanger Erfahrung auf die Bahnindustrie zugeschnitten sind. Wir haben die Praxiserfahrungen zu Zielwerten von Komponenten und Systemen. Häufig vorkommende Fehler in der Berechnung und den Bezugsgrößen werden vermieden, so dass kein Wettbewerbsnachteil entsteht.

Lieferantenauswahl

Lieferantenauswahlverfahren sind für Hersteller mit mehreren Zielstellungen wie Ersatzeilpreise, Zuverlässigkeit, Instandhaltung und LCC verbunden. Wir können für Hersteller diese Daten bei den jeweiligen Lieferanten abfragen, vergleichbar machen und bewerten. Hierfür sind Erfahrung, Kontakte und vor allem eine effiziente, systematische Herangehensweise (zeitlicher Druck) erforderlich.

(System-)Zuverlässigkeit

Die (System-) Zuverlässigkeit ist für Betreiber und Anbieter von Instand-haltung eine wichtige Kenngröße, da vor allem häufige Ausfälle in Verbindung mit hohen Ersatzteilpreisen die Instand-haltungskosten definieren. Wichtig ist hierbei, dass das System möglichst vollständig abgebildet wird ("das Weglassen von ausfallrelevanten Komponenten kann nicht das Ziel sein").

Ausfallanalysen

Die Herausforderung bei Ausfallanalysen liegt vor allem darin, wahrheits- und verursachungsgemäße Ausfalldaten zu erheben. Softwarefehler, sporadische Fehler oder falsche Zuordnung machen nach unserer Erfahrung 50 - 70 % aller erfassten Ereignisse im Fahrzeug aus. Wir erstellen Ausfallanalysen auf bestehender Datenbasis und gleichen diese mit den Anforderungen ab.

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